Frühlingspfade

Eva von Kalm

Fantasy - Kurzgeschichten - Kindergeschichten

Es war einmal ein Mädchen mit vielen, vielen Kuscheltieren. Morgens, wenn alle noch schliefen, stand sie auf, ganz leise. Die ersten vorsichtigen Sonnenstrahlen tauchten am Himmel auf und leuchteten durchs Fenster. Das Mädchen nahm ihre Kuscheltiere, setzte sie in einem Halbkreis vor sich hin und begann zu erzählen. Was waren das nur alles für Ideen, die da in ihrem Kopf schwirrten. Ganze Abenteuer waren es, phantastische Wesen, Besuche im Himmel, Reisen in ganz neue Welten. Die Kuscheltiere hörten aufmerksam zu. Häufig kochte Lulu, das große grüne Krokodil mit den gelben Punkten den anderen Tieren dabei einen Spinatauflauf, das Lieblingsgericht des Krokodils, weil es genau die gleichen Farben wie in seinem Fell waren. Oder sie mümmelten Kekse, während sie den Geschichten lauschten.

 

Eines Tages begann das Mädchen sie aufzuschreiben...

Meine Bücher

Geschichten für Kinder und Erwachsene. Sie spielen in anderen Welten, in Wäldern, es wimmelt von Feen und Geistern. Doch auch unsere eigene Welt kommt nicht zu kurz, die Schatten- und Lichtseiten der Menschheit. Liebe, Hoffnung, Irrwege... Hier findest du mehr über meine Texte heraus.

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Frühlingspfade

Es brechen zarte Sonnenstrahlen

Lachend auf die Welt herein

Sie locken aus des Winters Qualen

Weiße Schneeglöckchen geheim

 

Zartes lila tränkt das Weiße

Blatt des Krokus mit Genuss

Dass es flüsternd Dir verheiße

Die dunkle Zeit bald enden muss

 

Gleich dem mächt’gen Feuerwerk

Schießen, sprießen, tanzen, singen

Tulpen, bunter Frühlingsberg

Lässt dein Herz vor Freude springen

 

Mitten in der prallsten Sonne

Tanzt in leuchtend buntem Feld

Eine Blumenfee mit Wonne

Verziert im Haar Ranunkeln gelb

 

Etagen, Dolden, Kugeln, Ähren

In violett, gelb oder rot

Die Primeln werden sich vermehren

Lindern kurzer Tage Not

 

Gleich dem Klang des Saitenholzes

Mit dem es sich den Namen teilt

Glänzt die Viola voll des Stolzes

Sie schwarze Stimmung wirksam heilt

 

Halb im Schatten karminrot blüht

Regt die Lust und Liebe am Leben

Schürt die innere Seelenglut

Dem Alpenveilchen ist Stärke gegeben

 

Üppig, blumig, der Nase ein Fest

Berauschende Triebe, blaue See

Verzaubern jeden kalten Rest

Hyazinthen kommen, Winter ade

 

Treibt es dich raus auf leichten Sohlen

Schreite durch die Frühlingstage

Verzückt dich das Gras, kommt dich holen

Zieht dich der Mohn in Märchen und Sage

 

Ist das Glück noch nicht gefunden

Trister Nebel noch in Dir

In brillanten Farben sei gebunden

Ein Strauß Narzissen, ein Gruß von mir

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